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Der nächste Einsatz meines Freundes führte ihn zu einer Firma in Bochum-Wattenscheid die sich mit der Herstellung von Hochspannungsteilen befasst. Zuerst wurde er in der Arbeitsvorbereitung als Hilfsarbeiter eingesetzt. Die Arbeit war recht einfach und auch so einseitig. Man musste nur einige Halterungen mit 8 Schrauben der Größe M16 befestigen. Machen sie das mal 8 Stunden am Tag und 5 Tage die Woche. Da kann man sich auch gleich ans “Band” stellen. Sein Disponent meinte darauf: “Seine Sie froh überhaupt einen Job zu haben”. Sowas von seinem Disponenten zu hören ist “hochmotivierent”. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich in dieser Firma als Leiharbeiter wie ein Aussetziger fühlt.
Lustiges Erlebnis war vor einer Woche…Er bekam den Auftrag, Schrauben über einen Flansch zu treiben. Das ganze wurde natürlich mit einem Hammer ausgeführt, was den Vorturner (Vorarbeiter) auf den Plan rief. Er meinte, das ganze könnte man auch leiser machen
Mein Freund meinte darauf, er solle es ihm zeigen wie es leiser gehen kann.
Das hat der Vorarbeiter in den falschen Hals bekommen worauf er sofort zu seinem Meister gegangen ist und den Vorfall gemeldet hat. Mein Freund durfte dann beim Meister antanzen… und was ist daraus geworden, NICHTS! Einige Minuten später erhielt mein Freund einen Anruf von seinem Disponenten der ihn zur Rede stellen wolllte. Nachdem kein normales Gespräch zu führen war, legte er einfach auf.
Mal sehen wie es weitergeht, er wurde jetzt in eine andere Abteilung versetzt.
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